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Beleg des Monats

Willkommen auf der Website der SBZ!

Die Schweizer Briefmarken Zeitung (SBZ) – nicht zu verwechseln mit der in Deutschland üblichen Abkürzung für die Sowjetische Besatzungszone – geht mit einer eigenen Website online! 

Das hat bis zum 132. Geburtstag dieser führenden philatelistischen Fachzeitschrift gedauert! Gleichzeitig ist die SBZ die weltweit drittälteste existierende philatelis-tische Fachzeitschrift. Nur wenig älter sind "The American Philatelist" in den USA und "L'Echo de Timbrologie" in Frankreich.

Besuchen Sie regelmässig die Website der SBZ, Sie werden 
immer wieder Aktuelles und Neues aus der Welt der Philatelie finden.

Selbstverständlich sind wir auch für Anregungen und Kritik offen. 

Richten Sie dafür eine E-Mail an den Chefredakteur: 

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Viel Vergnügen!


175 Jahre Basler Taube – Tag der Briefmarke 2020 Ausstellung der Stufen 2 und 3 in Basel 6. bis 8. November 2020175 Jahre Basler Taube


6. bis 8. November 2020
Ausstellung der Stufen III und II zum Tag der Briefmarke in Basel

Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist wie folgt geöffnet:
Freitag 6. November 2020 von 10.00 bis 17.00 Uhr
Samstag 7. November 2020 von 9.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag 8. November 2020 von 9.00 bis 16.00 Uhr

Die Eröffnungsfeier findet am Freitag, 6. November 2020, um 11.00 Uhr, in der Ausstellung statt.

Der Palmarès-Abend findet am Samstag, 6. November 2020, um 19 Uhr, im Restaurant der Ausstellung statt, die Preisverteilung für die Jugend am Sonntag, 8. November 2020, um 11 Uhr, in der Ausstellung.

Für die Händlerbörse gelten die gleichen Öffnungszeiten wie für die Ausstellung.

Die Ausstellung zum diesjährigen Tag der Briefmarke findet auf jeden Fall statt!

Sollte es wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sein, im November die Ausstellung vor Ort durchzuführen, werden die Exponate im Internet gezeigt. Die Jurierung erfolgt dann im «Home Office».

Das heisst, melden Sie sich an, Ihr Exponat wird in jedem Fall juriert!

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, wir hoffen auf eine ordnungsgemässe Durchführung!

Juli 2020, das OK

SBZ 7–8/2020

Doppelnummer Juli/August 2020

Die SBZ 7–8/2020 bietet wie gewohnt ein breites Spektrum an philatelistischen Fachartikeln aus verschiedenen Gebieten und für Sammler und Philatelisten aller Altersklassen, für Einsteiger wie für fortgeschrittene Philatelisten und Spezialisten.

Rechts finden Sie eine Inhalts-übersicht zur aktuellen Ausgabe.

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IBRA 2021 wird verschoben!

(BDPh/pcp) Die für Mai 2021 in Essen geplante Briefmarken-Weltausstellung IBRA wird wegen der Corona-Pandemie verschoben. Dies hat der Vorstand des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh) in einer außerordentlichen Sitzung gemeinsam mit Mitgliedern des IBRA-Kernteams beschlossen. „Wir bedauern das sehr, aber die derzeitige Planungsunsicherheit ist zu groß“, sagte BDPh-Präsident Alfred Schmidt nach der Telefonkonferenz. Geplant wird die IBRA jetzt für das Jahr 2023, die Gespräche mit der Messe in Essen sind dazu bereits angelaufen. Dabei bevorzugt der BDPh einen neuen Termin im Mai 2023.
Alfred Schmidt und BDPh-Generalkommissar Walter Bernatek betonten, dass sich der Verband die Entscheidung nicht leicht gemacht habe: „Leider lässt uns die aktuelle Lage bei Betrachtung aller vorliegenden Fakten und Einschätzungen aber keine andere Wahl.“ Dabei wurden unter anderem die allgemeine Situation der Pandemie, gültige Hygienekonzepte, allgemeine Vorschriften für Veranstaltungen sowie Entwicklungen im weltweiten Flugverkehr bzw. Reisewarnungen und Quarantänevorschriften analysiert und gewichtet.
Der Verband bedankt sich bei den Sponsoren sowie den zahlreichen Förderern, die sich in den vergangenen Monaten mit erheblichen Summen für die IBRA eingebracht haben. Auch hier finden jetzt Gespräche statt, um die weitere Zusammenarbeit abzustimmen und gegebenenfalls in veränderte Verträge münden zu lassen.


Gleichzeitig verwiesen Alfred Schmidt und Walter Bernatek auf die gute Zusammenarbeit mit der FIP, dem Weltverband der Philatelie. Die Gespräche mit FIP-Präsident Bernard Beston (Australien) und dem zuständigen FIP-Consultant Reinaldo Macedo (Brasilien) seien stets konstruktiv gewesen. „Wir werden jetzt gemeinsam mit unseren Partnern über den weiteren Weg zur IBRA in Deutschland sprechen“, kündigte die BDPh-Spitze an.


In den vergangenen Monaten sind zahlreiche philatelistische Großveranstal-tungen wegen der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben worden. Auch für das Jahr 2021 wurden bereits einige Ausstellungen neu terminiert, andere werden inzwischen für das Jahr 2022 geplant. Um Überschneidungen oder eine zu dichte Abfolge mit Ausstellungen im Jahr 2022 zu vermeiden, wurde bei der Entscheidungsfindung auf das Jahr 2023 verwiesen.


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Teilfrankobrief der
2. Gewichtsstufe (über Italien) in den Kirchenstaat

von Robert Bäuml

Für Freunde Schweizer Ausland-Posttarife aus der Zeit vor der Gründung des Allgemeinen Postvereins (UPU) bieten auf europäischer Ebene insbesondere Sendungen zu den italienischen Staaten ein besonders anspruchsvolles, aber auch spannendes Betätigungsfeld.

Allein der Kirchenstaat – der nie einen Postvertrag mit der Schweiz abschloss – fasziniert uns heute mit seiner Vielfalt an Gebührensätzen, z. T. bedingt durch die mannigfaltigen Beförderungswege der Post dorthin, aber auch der Veränderungen kirchenstaatlicher Grenzen wegen. Nicht zuletzt sind es Gewichtsprogressionen und Währungs-bezeichnungen, die vor allem bei Briefpost-Sendungen zutage treten, welche den Weg über Italien nahmen und ab einem bestimmten Zeitpunkt deshalb nur bis zur italienisch-römischen Grenze frankiert werden konnten. 
Für die restliche Wegstrecke innerhalb von Rom setzte der Kirchenstaat seine eigenen Gebühren fest, die mit einer handschriftlichen Notiz auf der Adressseite der Sendung auszuweisen waren und schliesslich über einen längeren Zeitraum vom Empfänger in «Bajocchi-Währung» eingehoben wurden. In solchen Fällen sprechen wir heute von sog. «Teilfrankobriefen», wie es uns auch nachfolgende Abbildung vor Augen führt.

Briefe, mit der vielen von uns bekannten 35-Rp.-Frankatur nach Rom, sind auch heute noch keine Seltenheit. Allerdings treten sie fast immer nur mit der kirchen-staatlichen Austaxierung von «6» (Bajocchi) in Erschei-nung. Das heisst, die 35-Rp.-Frankatur deckte die Gebühr (bis 10 g) von Luzern bis zur italienisch-römischen Grenze. Rom erhob seinerseits vom Adressaten 6 Bajocchi je 7½ g für einen Brief.


Das vorliegende Belegbeispiel zeigt uns allerdings einen Brief, der offensichtlich mehr als 7½ g wog, aber das Gewicht von 10 g nicht überschritt. Dies hatte nichts anderes zu bedeuten, als dass die Sendung für die kirchenstaatliche Wegstrecke in der 2. Gewichtsstufe lag und deshalb auch (links unter der 30-Rp.-Marke) eine «2» (für die 2. Gewichtsstufe) notiert ist. Die vom Adressaten zu erhebende Gebühr für die römische Wegstrecke lag demzufolge nicht bei 6, sondern bei 12 Bajocchi (siehe Schnörkeltaxierung); die 63,69 Rp. entsprachen, gerundet 65 Rp., ein Bajocchi betrug 5,33, Rp. 

(SBZ 7–8/2020)

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